Hunsrück-Revival-Bergrennen Veldenz 2016

Hunsrück-Revival-Bergrennen Veldenz 2016

Gleichmäßigkeitsprüfung für klassische Sportwagen vom 10.06. bis 12.06.2016

Die Historie
Zwischen 1960 und 1975 veranstaltete der "Hunsrück-Auto-Club e.V. im ADAC" das "ADAC Hunsrück-Bergrennen", 1960 – 1962 auf der Strecke von Rudolfshaus nach Bruschied und danach 12 mal auf der aktuellen Strecke bei Veldenz. Viele bekannte Fahrer haben sich der Herausforderung der fahrerisch reizvollen Strecke gestellt.So hat sich u. a. auch der damalige Bergkönig und Bergeuropameister Wilhelm Bartels mit seinem Porsche 904 GTS in die Rekordlisten eingetragen.
Seit 2001 konnte dieses traditionsreiche Bergrennen durch die Initiative einer kleinen Gruppe Motorsportbegeisterter wieder aufleben. Mit Unterstützung der Verantwortlichen aus Gemeinde und Landratsamt wurde es möglich das "Hunsrück-Bergrennen-Revival" als Gleichmäßigkeitsprüfung für Klassische Sportwagen insgesamt 10 mal durchzuführen. 2008 und 2009 fand kein "Rennen" statt. Vor allem der schlechte Zustand der Bergrennenstrecke - viele Teilnehmer wollten das ihren "Klassikern" nicht mehr zumuten - war verantwortlich für die Absagen in diesen beiden Jahren.
Im Sommer 2009 wurde die Strecke dann von Grund auf erneuert. Dem "Konjunkturprogramm" sei Dank! Über 15.000 Tonnen Schotter, Kies und Asphalt haben die Bergstrecke in einen optimalen Zustand versetzt, wie zuletzt wohl in den 60er Jahren, ohne Bodenwellen, Schlaglöcher und Waschbretter. Zum "Jubiläum", dem 10."Hunsrück-Bergrennen Revival" haben wieder mehr als 50 Teilnehmer der Herausforderung der Strecke angenommen.

Die Strecke
Direkt unter den Hunsrückwäldern liegt am Rand eines weiten Tales, das sich einst die Mosel geschaffen hat, der Weinort Veldenz. Vom Rand des romantischen Ortes schraubt sich die landschaftlich herrlich gelegene, 3.600 m lange Bergstrecke in die Höhen des Hunsrücks. 6 Serpentinen, langsame und schnelle Kurven und Passagen fordern Fahrzeug und Fahrer. Wer hier flott und/oder gleichmäßig unterwegs sein will, muß die Strecke kennen und sein Fahrzeug beherrschen.
Im Gegensatz zu den meisten Bergrennstrecken, bei denen nach jedem Lauf das gesamte Teilnehmerfeld die Strecke zurückgeführt werden muß, können hier die Fahrzeuge über eine Rückführung, in langsamer Fahrt, direkt zum Start durchfahren. Eine asphaltierte Nebenstrasse, mit wunderbarem Blick ins Moseltal, windet sich von den Hunsrückhöhen wieder hinab und durch den Nachbarort Burgen kommt man zurück nach Veldenz zum Start.
Diese Besonderheit führt zum einen dazu, dass die Teilnehmer wenig Leerlauf haben, d.h. oft zum Fahren kommen, 6 – 7 mal und mehr an einem Tag (!) und dass zum anderen die langsame Rückfahrt der Fahrzeuge auch für Zuschauer attraktiv ist und nette Begegnungen zwischen den Aktiven und dem Publikum ermöglicht.

Die Fahrzeuge
Die Liste der Fahrzeuge, die seit dem "Revival" des  Hunsrück-Bergrennens im Jahr 2001 teilgenommen haben ist lang. Den Schwerpunkt bilden klassische englische Roadster, vom Austin Healey, MG, Morgan, über Triumph, TR3 – TR6, Jaguar, XK 120 und D-Type, bis hin zum seltenen Swallow Doretti; auch GT wie der Jensen Interceptor sind vertreten. Aus deutscher Produktion Porsche 356 und "frühe" 911er, BMW 02er und 3.0 CSL. Alfa Romeo, Renault Alpine oder auch einmal ein Lancia Stratos oder ein rarer (echter!) Ferrari GTO.
Es gibt keine strenge Baujahrbeschränkung.
Die Veranstalter behalten sich vor, zu entscheiden, was als "Classic-Sports-Car" zugelassen wird. Alle stellen sich der Gleichmäßigkeitsprüfung, die Zeiten geben sich die Fahrer im ersten Wertungslauf selbst vor, von beschaulich bis sportlich-engagiert.

Die Veranstaltung
Vom Freitagnachmittag bis zum Sonntagmorgen kommen die Teilnehmer des "Hunsrück-Bergrennen-Revival" zusammen. Der Kern des Ganzen ist das "Bergrennen"  - die Gleichmäßigkeitsprüfung – am Samstag mit den Trainingsläufen (3) am Vormittag und den Wertungsläufen (4) am Nachmittag. Die Bergrennstrecke ist ganztags von 8:00 – 18:00 Uhr offiziell gesperrt und durch viele Helfer abgesichert. Professionelle Zeitnehmer ermitteln zuverlässig alle Zeiten für die Gleichmäßigkeitsprüfung.  
Aber auch der gesellige Teil - mit Kaffeetafel und selbstgebackenem Kuchen der Winzerfrauen und Pensionswirtinnen am Freitagnachmittag, dem Begrüßungsabend mit Weinprobe und Winzervesper am Freitagabend oder der Siegerehrung mit Spießbraten am Abend des Samstags – gehört dazu. Ebenso das gemeinsame Frühstück aller Teilnehmer und Gäste am Sonntag früh und zum Abschied das Moselwein-Präsent für jeden Aktiven.  
Es ist immer eine nette Runde, in der viel "Benzin geredet" wird, Geschichten um und über die Hauptdarsteller - die Automobile – gesponnen und markenübergreifende Freundschaften geschlossen werden.

Ausschreibung Veldenz 2016

Nennung Veldenz 2016

Gelesen 1338 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 13 April 2016 12:54

AHCG Newsletter

* Pflichtfeld

letzten Foreneinträge